Die Welt ist voller Täuschungen. Der Holzschnitt von Camille Flammarion stammt etwa nicht aus der Renaissance, sondern von 1888. Aber der Übergang von einer Welt zur Anderen ist in der Menschengeschichte fast das übliche. Mich interessiert vor allem der Übergang von einer hierarischen Gesellschaft in eine differenzierte. Der aktuelle Differenzierungszyklus währt schon ein Jahrtausend. Nun stellt sich die Frage, ob die Zergliederung des Menschen den Gipfel seiner Funktionalität bereits überschritten hat?

Ich musste mich vom Geist des Spezialistentums angekränkelt erst zu einer solchen Fragestellung heraufarbeiten. Im Laufe der Zeit werden sich die entsprechenden Texte anfinden. Man wäre kein Universalist, wenn man gleich auf das scheinbar Wesentliche angesprungen wäre, ohne zur Seite und auf die Umstände des eigenen Lebens zu sehen. So ist hier auch ein mäandernder Weg dokumentiert.

Seine jüngste Frucht ist das Buch „Gesellschaftsbild und Entfremdung“, das im April 2017 im ATHENA-Verlag Oberhausen erscheinen wird. Informationen finden sich unter dem Reiter Das aktuelle Buch„.